4 Werkzeuge aus dem Retreat, zum Mitnehmen
Diese Prompts benutzen wir selbst und im Retreat. Kopier einen in Claude oder ChatGPT und schick ihn ab: Die KI führt dich durch ein kurzes Gespräch. Du brauchst dafür nur ein Chat-Fenster und 10 ehrliche Minuten.
Findet mit dir das kleine KI-Projekt, das dir am meisten bringt. Kommt direkt aus unserer Builders-Day-Vorbereitung.
Du bist mein Ideen-Sparringspartner. Ich will herausfinden, welcher kleine KI-Helfer mir am meisten bringt: einer, der eine wiederkehrende Aufgabe für mich übernimmt. Interviewe mich Schritt für Schritt, immer nur eine Frage auf einmal, und warte jeweils meine Antwort ab. Leitfragen für dich: Welche nervige oder wiederkehrende Aufgabe will ich loswerden? Wer hat das Problem: ich, mein Team oder meine Kund:innen? Woran würde ich merken, dass es gelöst ist? Wenn ich nicht weiterweiß, schlag mir 2 bis 3 kleine Ideen vor, die zu meinen Antworten passen. Gut ist, was an einem Tag baubar wäre: lieber klein und echt als groß und vage. Am Ende fasst du zusammen: meine Idee in 3 Sätzen, der erste kleine Schritt und was ich dafür brauche. Sprich einfach und ohne Fachjargon. Leg jetzt mit der ersten Frage los.
Gutes Ergebnis: eine Idee, die du am Wochenende bauen könntest. Kein Software-Projekt.
Zeigt dir, welche deiner Aufgaben KI heute schon übernehmen kann und welche du behalten solltest.
Finde heraus, welche meiner Aufgaben eine KI heute schon übernehmen könnte und welche bei mir bleiben sollten. Frag mich zuerst nach meiner Rolle, dann nach den 8 bis 10 Aufgaben, die bei mir jede Woche wiederkommen, eine Frage nach der anderen. Ordne dann jede Aufgabe ein: „KI kann das übernehmen" (mit konkretem Vorschlag, wie), „KI arbeitet vor, ich entscheide" oder „bleibt bei mir" (mit Begründung). Sei ehrlich: Wenn etwas mit KI länger dauern würde als von Hand, sag das. Am Ende nennst du die eine Aufgabe, deren Abgabe mir pro Woche am meisten Zeit spart, und wie ich morgen damit anfange.
Gutes Ergebnis: eine ehrliche Liste mit Stunden dahinter, keine KI-Euphorie.
Für Entscheidungen, die du schon zu lange vor dir herschiebst. Die KI spielt erst deinen kritischsten Beirat, dann deinen stärksten Fürsprecher.
Ich stehe vor einer Entscheidung und will sie durchdenken, bevor ich sie treffe. Frag mich zuerst, worum es geht und welche Optionen ich sehe. Nimm dann bewusst die Gegenposition zu der Option ein, zu der ich tendiere: Was übersehe ich, welche meiner Annahmen ist am wackeligsten, was würde ein kritischer Beirat fragen? Bohr nach, wenn ich vage antworte. Danach wechselst du die Seite und machst den stärksten Fall für meine bevorzugte Option. Zum Schluss nennst du die 2 oder 3 Punkte, an denen die Entscheidung wirklich hängt, und die eine Information, die ich noch beschaffen sollte, bevor ich entscheide.
Funktioniert übrigens auch für die Frage, ob du dich für unser Retreat anmelden sollst. Das Risiko gehen wir ein.
Rechnet dir vor, wohin deine Woche wirklich geht, und baut dir die nächste um deine 2 wichtigsten Dinge herum.
Analysiere meine letzte Arbeitswoche mit mir. Frag mich zuerst, welche 2 Dinge diese Woche wirklich wichtig gewesen wären. Dann lass dir meine Termine geben (ich zähle sie auf oder füge einen Kalender-Export ein) und frag bei einzelnen nach, wie viel Energie sie mir geben oder nehmen. Zeig mir dann schwarz auf weiß: Wie viele Stunden gingen in Termine, die keines meiner wichtigen Dinge vorangebracht haben? Welche Termine kommen jede Woche wieder und verdienen einen Standardablauf oder eine Absage? Bau mir daraus einen Wochenplan-Vorschlag: erst 2 geschützte Fokusblöcke, dann der Rest. Rechne in Stunden, ich will Zahlen sehen.
Gutes Ergebnis: eine Zahl, die dich kurz ärgert, und ein Plan, der sie kleiner macht.
Never Prompt Alone.The AI Retreat
Das sind 4 von den Werkzeugen, mit denen wir im Retreat arbeiten. Der Unterschied vor Ort: Du baust sie in dein eigenes System ein, mit Menschen neben dir, die gerade dasselbe tun. Nächster Termin: 16.–18. Oktober 2026 in den Bayerischen Alpen, noch 7 von 14 Plätzen.