Formate
Community Session AI Retreat Alpen AI Retreat Ostsee
Wissen
AI Brain Fry Tipps gegen Brain Fry Was ist ein AI Agent? Was ist ein AI Retreat? Claude und ChatGPT einrichten Agentisch loslegen Trainiert dein KI-Tool mit? Prompt-Werkzeugkasten Podcasts, Newsletter, Bücher Alles im Überblick →
The AI Retreat
Für Teams Über uns
Platz sichern
AI Retreat Alpen — Bewerben AI Retreat Ostsee — Bewerben

Die Tipps stammen aus Studien, von Leuten, die den ganzen Tag mit KI bauen, aus unserer Community Session und von Hacker News. Was hinter der Erschöpfung steckt, erklärt die Seite AI Brain Fry.

83 Tipps

Sofort

Wenn der Kopf jetzt schon brennt.

Atme zweimal ein und lang aus.

Durch die Nase einatmen, einen zweiten kurzen Atemzug obendrauf, dann langsam durch den Mund ausatmen. Ein paar Runden reichen.

Das heißt Physiological Sigh. In der Studie übten die Leute fünf Minuten täglich, einen Monat lang.

Was es bewirktBeim Ausatmen schlägt das Herz etwas langsamer, deshalb beruhigt langes Ausatmen den Körper. In der Stanford-Studie sank die Atemfrequenz in Ruhe stärker als bei Meditation, und die Stimmung hob sich mehr.

Mach eine Minipause.

Lüften, ans Fenster stellen, in die Ferne schauen, einmal durch den Garten laufen oder ein kurzer Powernap.

Was es bewirktPausen bis zehn Minuten machen laut einer Meta-Analyse etwas wacher und weniger müde. Ein Powernap von zehn Minuten half nach einer kurzen Nacht sofort und bis zu zweieinhalb Stunden lang. Längere Naps machten erst mal benommen.

Tu fünf Minuten etwas mit den Händen.

Zum Beispiel Karotten schnippeln. Dann zurück an den Bildschirm.

Geh ein paar Schritte.

Im Büro reicht ein Raum weiter, der Weg in die Küche oder das Post-it zum Müll tragen.

Raucherinnen und Raucher machen das ganz selbstverständlich: fünf Minuten raus und ins Nichts schauen.

Was es bewirktWer im Sitzen arbeitete und jede Stunde fünf Minuten ging, hatte in einer Studie mehr Energie, bessere Laune und war weniger müde als bei durchgehendem Sitzen.

Vor dem Start

Bevor du die erste Session aufmachst.

Lass höchstens drei Sessions gleichzeitig laufen.

Höchstens drei Chats oder Agenten arbeiten parallel. Alles Weitere kommt auf eine Liste und wartet.

Im Arbeitsgedächtnis haben nur rund vier Dinge gleichzeitig Platz, und jede offene Session belegt einen davon.

Nutz höchstens drei KI-Werkzeuge parallel.

Beschränk dich auf zwei oder drei KI-Tools, zwischen denen du am Tag wechselst.

In der BCG-Studie steigt die gefühlte Produktivität bis zum dritten Werkzeug. Ab dem vierten sinkt sie.

Frag dich, warum du parallel arbeitest.

Gibt es eine echte Deadline? Dann los. Willst du dich nur produktiver fühlen? Dann mach eins nach dem anderen.

Nur sehr wenige Menschen können wirklich mehrere Dinge gleichzeitig.

Gib nur einfache Aufgaben parallel ab.

Aufräumen und Routine dürfen parallel laufen. Schwierige Aufgaben machst du mit einem einzigen Agenten und schaust genau hin.

Leg die KI-Arbeit in deine frischen Stunden.

Aufgaben, bei denen du der KI genau auf die Finger schauen musst, kommen in die Zeit, in der dein Kopf am frischesten ist. Für viele ist das der Vormittag.

Andere machen es umgekehrt: morgens ohne KI denken, nachmittags mit KI umsetzen. Probier aus, was zu dir passt.

Plan nur drei bis vier Stunden anspruchsvolle KI-Arbeit pro Tag.

Leg die schwierigste KI-Arbeit in diese Zeit. Den Rest des Tages füllst du mit Leichterem.

Länger hält volle Konzentration am Tag kaum. Das ist eine Faustregel aus der Expertiseforschung.

Entscheide vorher, wie viel du beaufsichtigst.

Überleg dir, wie viele Aufgaben du heute eng begleiten willst, bei denen du jede Antwort der KI prüfen musst.

Viel Aufsicht macht laut BCG 12 % erschöpfter. Sie ist das Anstrengendste an der Arbeit mit KI.

Gib Routinearbeit an die KI ab.

Lass die KI wiederkehrende Aufgaben übernehmen, die dich nur Zeit kosten.

Wer das tut, berichtet in der BCG-Studie 15 % weniger Burnout. Gegen die Erschöpfung durch Aufsicht hilft es allerdings nicht.

Mach eine Sache fertig, bevor du die nächste anfängst.

Erst abschließen, dann Neues starten. Auch wenn die KI das Anfangen so leicht macht.

„Stop starting, start finishing“ ist eine alte Regel aus der Softwareentwicklung.

Was es bewirktWer eine Aufgabe unfertig liegen lässt, bleibt mit einem Teil der Aufmerksamkeit dort hängen. In Experimenten litt dadurch die nächste Aufgabe.

Schreib für jede offene Aufgabe ein Post-it.

Darauf steht, wo du gerade stehst. Die Post-its kleben neben dem Rechner.

Dann musst du dir den Stand nicht merken.

Gib jedem Chat sofort einen Namen.

Benenn den Chat um, sobald du ihn startest, zum Beispiel nach Projekt und Aufgabe.

Dann findest du ihn später wieder.

Meditier jeden Tag zur selben Zeit.

Zum Beispiel jeden Morgen um 8 Uhr für zehn Minuten.

Eine Person aus der Community macht das seit rund sechs Jahren.

Was es bewirktNeulinge, die acht Wochen lang täglich 13 Minuten meditierten, hatten in einer Studie bessere Aufmerksamkeit, ein besseres Gedächtnis und weniger schlechte Laune. Nach vier Wochen war noch nichts messbar.

Mach aus Wiederkehrendem eine Routine.

Was du oft machst, machst du immer gleich, zur selben Zeit und auf dieselbe Weise.

Sobald etwas Routine ist, stresst es weniger. Dann hast du Kopf frei für die Projekte, in die du tief eintauchen willst.

Während die KI arbeitet

Die Minuten, in denen die KI rechnet.

Mach Kniebeugen, während die KI arbeitet.

Zehn Kniebeugen oder einfach aufstehen: Die Wartezeit gehört dem Körper.

Sonst landet die Hand am Handy, und hinterher fühlst du dich schlechter.

Halt kurze Wartezeiten aus.

Lass den Kopf ein paar Sekunden leer laufen, statt zum Handy zu greifen. Leg es dafür ans andere Ende des Raums.

Laut einem Kommentar auf Hacker News ist das anfangs ungewohnt und wird nach ein paar Tagen leichter.

Nutz lange Wartezeiten für etwas Körperliches.

Wenn die KI länger braucht: etwas im Haushalt erledigen, ein kurzes Workout oder ein Fachvideo.

Alles ist besser, als dem Text beim Entstehen zuzuschauen.

Schreib Einfälle auf einen Zettel.

Was dir in der Wartezeit einfällt, kommt auf einen Zettel. Dann zurück zur Aufgabe.

So verlierst du den Gedanken nicht und springst trotzdem nicht ab.

Schreib eine Notiz, bevor du wechselst.

Halt in einem Satz fest, wo du stehst und was als Nächstes kommt. Dann wechsle zur anderen Aufgabe.

Unerledigtes im Kopf belastet mehr als der Wechsel selbst.

Was es bewirktEin konkreter Plan für eine unerledigte Aufgabe stoppt die Gedanken, die sonst immer wieder dazu auftauchen. Das zeigten mehrere Experimente.

Schau alle 20 Minuten in die Ferne.

Für 20 Sekunden mindestens sechs Meter weit, zum Beispiel aus dem Fenster.

Die Regel heißt 20-20-20, weil es im Original 20 Fuß sind.

Was es bewirktIn einer kleinen Studie mit Erinnerungs-Software gingen trockene und gereizte Augen zurück. Als die Erinnerungen aufhörten, kamen die Beschwerden wieder.

Zwischendurch

Pausen und Rhythmus über den Tag.

Mach alle 90 Minuten 15 Minuten Pause.

Neunzig Minuten konzentriert arbeiten, dann eine Viertelstunde weg vom Bildschirm.

So arbeiten Leute, die den ganzen Tag mit KI bauen.

Arbeite in Pomodoro-Runden.

25 Minuten arbeiten, 5 Minuten Pause, nach vier Runden eine längere. Ein Timer hält dich daran.

Kostenlos für den Mac: der LifeStrings Timer. Oder die Time-Timer-App.

Was es bewirktIn einer Studie mit Studierenden waren feste Pausen besser als selbst gewählte: weniger Müdigkeit, mehr Konzentration und Motivation. Eine spätere Studie fand eher das Gegenteil. Die Forschung ist sich also nicht einig.

Gib jeder KI-Aufgabe ein Zeitlimit.

Stell vorher einen Timer, für eine Mail zum Beispiel zehn Minuten, für ein größeres Stück 30. Klingelt er, nimmst du, was da ist.

Sonst wird poliert: Eine Mail, die von Hand in fünf Minuten fertig wäre, ging bei jemandem aus der Community zehnmal durch die KI.

Nimm ein kleineres Abo.

Bleib zum Beispiel bei Claude Pro statt beim größeren Abo. Ist das Kontingent aufgebraucht, ist erst mal Schluss.

„Token-Grenze heißt Selbstfürsorge“, sagt jemand aus der Community.

Oder nimm nur die Gratis-Version.

Die kostenlosen Stufen sind knapp. Deshalb überlegst du vorher, was die KI eigentlich tun soll.

Geh ohne Handy raus.

Spazieren, achtsam gehen, Yoga oder Meditation. Das Handy bleibt drinnen.

Drinnen geht auch: 25 Minuten angeleitetes Yoga Nidra.

Was es bewirktNach einem Spaziergang im Grünen schnitten Menschen in Aufmerksamkeitstests besser ab als nach einem Gang durch die Stadt. Natur zieht die Aufmerksamkeit sanft auf sich, so kann sich die gezielte Aufmerksamkeit erholen.

Probier Eisbaden in der Regentonne.

Eine Regentonne aus dem Baumarkt für rund 20 Euro, auf die Terrasse gestellt und mit kaltem Wasser gefüllt. Rein, kurz drinbleiben, raus.

Dauert keine fünf Minuten.

Was es bewirktEine Meta-Analyse fand zwölf Stunden nach dem kalten Bad weniger Stress und besseren Schlaf, aber keine bessere Stimmung. Die Studienlage ist noch dünn.

Wähl Musik passend zur Aufgabe.

Für tiefe Arbeit Musik ohne Text, zum Beispiel Filmmusik. Für Verwaltungskram darf es Pop sein.

Text lenkt ab. Eine feste Playlist bringt dich schneller in den Fokus.

Was es bewirktMusik mit Text verschlechterte in einer Studie Gedächtnis und Leseverständnis. Instrumentalmusik schadete nicht, half aber auch nicht messbar.

Arbeite ab und zu unter Menschen.

Geh ins Büro, wo auch mal jemand dazwischenkommt.

Früher war genau das der Grund fürs Homeoffice. Eine Person aus der Community genießt es heute wieder.

Beende die Session mit einem festen Termin.

Ein Termin mit einem Menschen beendet die Arbeit zuverlässiger als jede Erinnerung.

Reminder und vibrierende Uhren klickt man weg. Das Kind, das abgeholt werden will, nicht.

Gönn tiefen Aufgaben ein bis zwei Stunden am Stück.

Manche Aufgaben brauchen lange Zeit ohne Unterbrechung. Dann schadet eine Pause mehr, als sie hilft.

Hängst du dagegen fest, kann ein Wechsel zu einer zweiten Aufgabe helfen.

Mach nach 20 Minuten eine kurze Pause.

Eine Idee aus dem klassischen Zeitmanagement: rund 20 Minuten voll fokussieren, dann kurz durchatmen.

Die Forschung findet keine feste Aufmerksamkeitsspanne. Die oft zitierten 10 bis 20 Minuten sind nicht belegt, Aufmerksamkeit schwankt eher. Probier aus, welcher Takt dir guttut.

Geh raus und nimm Tempo raus.

Geh in die Natur und mach dir klar: Die Erde dreht sich genauso schnell wie vor einem Jahr.

Das riet eine Speakerin auf einer Konferenz. Wir müssen nicht schneller werden, nur weil die KI es ist.

Wenn die KI dich weiterzieht

Wenn ein Vorschlag den nächsten nach sich zieht.

Leg vorher fest, was am Ende rauskommen soll.

Schreib das Ziel auf, bevor du startest, und prüf jeden Vorschlag der KI daran.

Jeder Chat endet mit einem neuen Vorschlag. So wurde bei jemandem aus der Community aus einem einfachen Dashboard ein überbautes System.

Stell die Anschlussvorschläge ab.

Schreib in die Einstellungen: „Schlag am Ende keinen nächsten Schritt vor.“ In ChatGPT unter Einstellungen, Personalisierung. In Claude unter Einstellungen, bei den Anweisungen für Claude.

Das gilt dann für jeden neuen Chat. Ganz verschwinden die Vorschläge nicht immer.

Bleib bei einer Richtung.

Besprich eine Idee nicht abwechselnd mit Claude und ChatGPT. Entscheide dich und mach weiter.

Jede Runde bringt neue Widersprüche. Eine Geschäftsidee drehte sich so in einem Jahr zehnmal im Kreis.

Plan Zeit fürs Überarbeiten ein.

Behandle alles, was die KI liefert, als groben Entwurf, und rechne die Zeit fürs Nacharbeiten gleich mit ein.

Das hat bei Siddhant Khare den Frust halbiert.

Leg fest, wann es gut genug ist.

Oft reichen 80 Prozent. Die letzten 20 Prozent kosten am meisten Zeit und bringen am wenigsten.

Das ist die Pareto-Regel. Fotos machen die meisten auch längst mit dem Handy statt mit der Spiegelreflex.

Lass Ideen liegen, bevor du sie baust.

Schreib die Idee auf und warte ein paar Tage. Taucht sie beim Duschen oder Spazieren immer wieder auf, lohnt sie sich.

Weil Bauen mit KI so leicht geht, fällt dieser Filter sonst weg.

Danach

Abschließen, zurückschauen, abschalten.

Feier, was fertig ist.

Sag dir bei jeder abgeschlossenen Sache bewusst: fertig, gut geworden.

Mit KI fängst du viel mehr an, als du abschließt. Ohne diesen Moment säst du viel und erntest wenig.

Was es bewirktNichts hob Stimmung und Motivation bei der Arbeit so sehr wie das Gefühl, voranzukommen, auch in kleinen Schritten. Das zeigte die Auswertung von fast 12.000 Arbeitstagebüchern.

Schließ jede Session sauber ab.

Notizen aktualisieren, speichern, Session schließen. Beim nächsten Mal startest du frisch.

Klapp den Laptop rechtzeitig zu.

Hör auf, bevor du erschöpft bist, auch wenn die KI noch weitermachen könnte.

Für Siddhant Khare ist das eine der wichtigsten Fähigkeiten im Umgang mit KI.

Schalte um, bevor du mit der Familie sprichst.

Tu nach einem KI-Tag erst eine Viertelstunde etwas ganz anderes.

In der Runde fiel die Vermutung, dass schon wenige Stunden Agenten-Chat die Empathie senken. Eine Studie, die das zeigt, haben wir nicht gefunden. Die Viertelstunde schadet trotzdem nicht.

nicht belegt

Schlaf gut.

Guter Schlaf ist die Grundlage für gute Entscheidungen am nächsten Tag.

Das rät Cat Wu, Head of Product für Claude Code bei Anthropic, im Lenny’s Podcast.

Mach ein Daily mit dir selbst.

Jeden Tag drei Fragen: Was habe ich gestern geschafft? Was mache ich heute? Was hält mich auf?

Einmal pro Woche dazu: Wo bin ich abgeschweift, was hat mich ans Ziel gebracht?

Prüf, ob die KI dir wirklich geholfen hat.

Frag dich: Hat sie mich meinem Ziel nähergebracht? Oder habe ich länger gebraucht als ohne sie?

Genauer wird es mit einem Protokoll: zwei Wochen lang zu jeder Aufgabe notieren, ob mit KI, wie lange und wie zufrieden.

Such dir deinen Rhythmus fürs Zurückschauen.

Täglich, wöchentlich oder monatlich. Hauptsache regelmäßig.

Eine Person aus der Community reflektiert seit sechs Jahren jede Woche.

Was es bewirktNeue Mitarbeitende, die die letzten 15 Minuten des Tages über ihre Arbeit schrieben, schnitten in einer Studie später in einem Test besser ab als die, die weiterarbeiteten.

Stell dir abends eine freundliche Frage.

Zum Beispiel: Was ist heute gut gelaufen?

Wer müde auf einen schlechten Tag schaut, macht sich sonst nur fertig.

Sprich deine Reflexion ein.

Wenn dir Reden leichter fällt als Schreiben, nimm eine Sprachnotiz auf.

Gib dich mit 90 Prozent zufrieden.

Du musst nicht jede Minute rausholen, die dir die KI spart.

Eine Auswertung, die früher vier Stunden dauerte, braucht heute zehn Minuten. Das reicht.

Nimm dir einmal im Quartal eine Woche für dich.

Zum Beispiel Schweigen im Kloster oder eine Woche Qigong.

Grundsätzlich

Haltungen und Gewohnheiten, die jeden Tag gelten.

Mach Dinge regelmäßig ohne KI.

Erledige jeden Tag ein paar Aufgaben selbst.

So merkst du, ob du noch verstehst, was die KI für dich tut.

Starte keine Agenten vom Handy.

Lass die KI-Arbeit am Rechner.

Jemand auf Hacker News hat es probiert und die App nach drei Tagen wieder gelöscht: Die Zeit zum Nachdenken war weg.

Bleib bei einem Hauptwerkzeug.

Lern ein KI-Tool richtig gut. Neue Tools probierst du erst, wenn sie sich über Monate bewährt haben.

Ruh dich mehr aus, wenn du mehr schaffst.

Wenn die KI dich produktiver macht, gönn dir auch mehr Pause.

Ein Kommentar auf Hacker News rechnet so: zehnmal produktiver, mindestens doppelt so viel Ruhe.

Wechsle seltener zwischen Aufgaben.

Bündle ähnliche Aufgaben und bleib länger bei einer.

„Multitasking gibt es nicht“, hieß es in der Runde. Die Forschung bestätigt das: Was sich so anfühlt, ist schnelles Hin- und Herwechseln, und jeder Wechsel kostet Zeit.

Vergleich dich nicht mit den Extremen.

Wer im Podcast 20 Agenten eine Woche lang allein programmieren lässt, ist nicht dein Maßstab.

Die allermeisten nutzen KI ganz anders.

Folge nicht jedem Trend sofort.

Du darfst später dran sein.

Vieles, was vor einem Jahr wichtig schien, braucht heute niemand mehr.

Bau dein Arbeitsleben so, dass es dir jetzt gut geht.

Warte nicht auf später. Richte deine Arbeit mit KI so ein, dass sie sich heute gut anfühlt.

„Live in the moment“ stand auf einem Post-it in der Community Session.

Lass die KI dir dienen, nicht umgekehrt.

Frag dich bei jedem Einsatz: Unterstützt mich die KI gerade so, wie ich es brauche?

„Lebensdienliche KI“ nannte das jemand in der Runde.

Erinner dich an das, was dir schon immer guttat.

Pausen, Bewegung, Schlaf, Menschen: Das gilt mit KI genauso wie vorher.

„Eigentlich wissen wir, was uns gut tut, wir müssen uns nur gelegentlich dran erinnern“, sagte jemand in der Runde.

Sprich mit der KI so wie mit Menschen.

Bleib im Ton, den du auch mit Kolleginnen und Kollegen hast.

Eine Kommunikationstrainerin macht das, weil ihr Prompt-Ton sonst auf ihre Gespräche abfärbt. Es passiert wirklich: Jemand wollte ein Teammeeting schon bitten, alles zusammenzufassen und in einer Datei abzulegen.

Arbeite parallel mit anderen, auch auf Distanz.

Verabrede dich mit jemandem, ihr arbeitet jeweils zu Hause und holt euch gegenseitig aus der Schleife.

Im Rabbit Hole bist du sonst allein mit deiner KI.

Im Team

Was Führung und Organisation tun können.

Zeigt, dass Erholung zählt.

Sagt offen: Macht Pausen, achtet auf euch. Und lebt es als Führung vor.

Wo Beschäftigte spüren, dass ihrer Firma Work-Life-Balance wichtig ist, liegt die mentale Erschöpfung laut BCG 28 % niedriger.

Nehmt euch Zeit für Fragen zur KI.

Führungskräfte beantworten Fragen, statt „Find es selbst raus“ zu sagen.

Das senkt die mentale Erschöpfung laut BCG um 15 %. Allein gelassen steigt sie um 5 %.

Sagt klar, was KI für die Arbeitsmenge heißt.

Erklärt, welche Erwartungen sich durch KI ändern und welche nicht. Und plant ein, dass Arbeit mit KI nicht automatisch weniger wird.

Wer glaubt, die Firma erwarte wegen KI mehr Arbeit, ist laut BCG 12 % erschöpfter.

Baut KI gemeinsam in eure Abläufe ein.

Statt dass jede Person allein herumprobiert.

Solche Teams erleben laut BCG deutlich weniger mentale Belastung.

Gestaltet Arbeit so, dass Denken Platz hat.

Schwere und leichte Aufgaben abwechseln, Schlaf und Erholung schützen, ungestörte Zeit zum Prüfen geben, das eigene Denken trainieren.

Nach den fünf Prinzipien von Jacqueline Brassey, McKinsey Health Institute.

Entscheidet gemeinsam, was wegfällt.

Legt im Team fest, welche Aufgaben ihr nicht mehr macht.

„Nein sagen ist immer in der Gruppe einfacher als für einen alleine.“ Und niemand denkt mehr, alle anderen schafften mehr.

Redet darüber, was KI mit euch macht.

Fragt im Team regelmäßig, wie es den Einzelnen mit KI geht, und schafft Raum für Sorgen und Erfahrungen.

Das stand in der Community Session mehrfach auf den Post-its.

Startet Meetings mit einer persönlichen Frage.

Reihum bringt jemand eine Frage mit, alle antworten kurz.

Bei einer Führungskraft aus der Community macht inzwischen auch der größte Kritiker im Team mit.

Lass im Jour fixe die andere Person die Agenda machen.

Du hörst zu und legst alles andere weg.

Setz als Führungskraft auch Impulse.

Zuhören allein reicht nicht. Bring Themen rund um KI ein, auch wenn sie im vollen Kalender erst mal stören.

Die typische Reaktion kennt eine Führungskraft aus der Community: „Wieso muss ich dafür Zeit aufwenden? Ich muss doch ins nächste Meeting.“

Legt Regeln für die Zusammenarbeit fest.

Klärt, wie ihr mit KI arbeitet und wie ihr miteinander umgeht.

Die alten Regeln des effektiven Arbeitens gelten auch mit KI.

Probiert eine KI-freie Zeit aus.

Ein KI-freier Tag oder ein KI-freier Vormittag für alle.

Eine Idee aus der Community, die dort noch niemand ausprobiert hat.

Setzt Limits für die KI-Nutzung.

Ein Kontingent pro Person oder Team.

Das bremst auch die Flut leerer KI-Inhalte. Ein Konzern, der Copilot nach hohen Kosten zurückfuhr, bekam allerdings Streit.

Mit anderen lernen.

Im AI Retreat lernst du KI in einer kleinen Gruppe, mit Natur und Pausen dazwischen. In den Alpen und an der Ostsee.

Retreats ansehen

Woher kommt die Erschöpfung?

Was die Forschung über AI Brain Fry zeigt, und was dabei im Kopf passiert.

Zu AI Brain Fry

Einen Tipp beitragen?

In der Community Session sammeln wir weiter. Einmal im Monat, kostenlos, ohne Bewerbung.

Zur Community Session